Was ist nun das Landmark Forum?
Und was tut es? Amelia Hill, Reporterin für den
London Observer, entschloss sich, mehr über das Landmark Forum
herauszufinden. Was sie über das Landmark Forum - und über sich selbst -
herausfand, wird Sie überraschen.
The Observer
Amelia Hill, Dezember 2003
Erleuchtungen gibt es bei mir nicht, genauso
wenig wie Taten, die allein auf Glauben beruhen. Lebensverändernde Erkenntnisse
habe ich nicht, und ich habe noch nie irgend etwas erlebt, das auch nur im
Geringsten einem Durchbruch ähnelt.
Ich habe noch nie ein Selbsthilfebuch gelesen
und halte mich selber für immun, was außerkörperliche Erfahrungen betrifft.
Meditation ist langweilig, und die wenigen Male, die ich Yoga ausprobierte, war
am Ende unerklärlich wütend.
Und vor allem stelle mich sicherlich nicht vor
200 Leute hin, die offen über teilen, lieben und persönliche Reisen reden, und
entschuldige mich dafür, dass ich alles falsch verstanden habe. Nur -- seit
letzten Donnerstag tue ich dies offensichtlich.
Und so ist es passiert. Als ich mich für einen
Kurs von Landmark Education anmeldete, wollte ich die Geschichten untersuchen,
die ich über einen Kurs gehört hatte, der intelligente, vornehmlich der
Mittelschicht angehörige Berufstätige in seltsame Roboter verwandelte.
Die Schüler verloren angeblich jegliches
Selbstwertgefühl und begannen, ihnen nahestehende Menschen spätabends anzurufen,
um längst vergessene Streitgespräche wieder zur Sprache zu bringen, während sie
sich für wirkliche oder vermeintliche Charakterschwächen vernichtend
kritisierten.
Landmark gibt sich nicht damit zufrieden, das
Leben seiner Schüler einfach zu verändern, nein, es verspricht, das Geheimnis
der Bedeutung „Mensch sein” zu liefern, und garantiert Ihnen eine Zukunft, die
besser ist, als sie sich vorstellen können.
Für 275 britische Pfund und 39 Stunden meinerseits
schien dieses Angebot wert zu sein, in Betracht gezogen zu werden. In meinem
Kopf hatte ich jedoch bereits mit dem Entwurf eines Artikels begonnen, über eine
Gesellschaft, die es so nötig hatte, dass selbst ihre gebildete Oberschicht so
naiv ist, für solche vage, absurde Versprechen tief in die Tasche zu greifen.
Naiv oder nicht, in den letzten zwei Jahren hat
Landmark einen erstaunlichen Anstieg an Interesse vermerken können. Während sich
die meisten Firmen glücklich schätzen, wenn sie ein Wachstum von 6% verbuchen
können, kann Landmark einen steten Anstieg von 10% Städte in 100 Städten und 21
Ländern vorzeigen.
Letztes Jahr besuchten weltweit über 125.000
Teilnehmer die Kurse von Landmark. Im Jahre 2001 erreichten die Einkünfte 56
Millionen US-Dollar, obwohl sich die Organisation nur mühsam von der Zerstörung
ihres Hauptbüros in den Twin Towers in New York erholt.
Doch ausgerechnet im zynischen Großbritannien
ist die Organisation auf Gold gestoßen und zieht jeden Monat über 1.050 Schüler
an, von denen 80 Prozent einen weiteren Kurs belegen.
Die Befragung ehemaliger Schüler, was der Kurs
ihnen beigebracht hatte, führte nirgends hin: sie redeten gerne und sprachen
einnehmend über die Transformationen und Durchbrüche, Einsichten und
Möglichkeiten, während sie vage blieben, wie diese Magie erreicht wurde. Es war
klar, dass ich dem ganzen nur durch Teilname meinerseits auf den Grund gehen
konnte. Und so kam es, dass ich mir vor drei Wochen eine neue Identität als
Personalleiter für eine nicht genannte Firma in der Stadt zulegte und mich
anmeldete.
Leicht beklommen ließ ich mich am Freitag
morgen auf meinem Sitz in dem ganz in weiß gehaltenen Hörsaal in Landmarks
gemieteten Büros im Norden von London nieder. Für die nächsten drei Tage lagen
Vorlesungen vor mir, wobei es sich um fünfzehn-Stunden Tage handelte, was wohl
einen leichten Schlafentzug hervorrufen sollte. Trotzdem war mir für Montag
morgen eine Transformation garantiert worden
Wir sitzen in Reihen. Auf der Bühne vor uns sitzt
Jerry Baden, 53, im Chefsessel und zwinkert uns aus dunkeln Augen zu. Unterhalb
sitzen 160 Schüler im Alter von 18 bis 84, von denen die Mehrzahl zwischen
dreißig und vierzig ist. Das Zahlenverhältnis zwischen Männern und Frauen ist
ausgewogen, und wir stellen eine ziemlich repräsentative ethnische Mischung dar.
Einen Stock tiefer nehmen 100 Forumsabsolventen am Fortgeschrittenenkurs für 495
Pfund teil. Zwei Stockwerke tiefer nehmen weitere 100 Schüler am Programm für
Selbstdarstellung und Führungseigenschaften für 90 Pfund teil. Das Gebäude pocht
gewissermaßen vor angehenden Transformationen.
Die Leute sehen besorgt aus. Da wird an Haarsträhnen gezwirbelt, auf den Stühlen
herumgerückt und schnelle, verstohlene Blicke in den Raum geworfen: jeder
scheint sich zu fragen, in was er sich da wohl hineinmanövriert hat.
Jerry bombardiert uns mit großen Behauptungen: Landmark Education ist so
mächtig, sagt er, dass dieser Kurs unser Leben transformieren wird, verspricht
er. Transformation kommt zu allen, jedoch wird der Zeitpunkt individuell
verschieden sein. Wie Mais, so wird uns gesagt, werden wir alle zu einem anderen
Zeitpunkt aufplatzen.
„Aber bei Popcorn platzt nicht jedes Maiskorn auf”, denke ich, und die sichere
Gewissheit, dass ich das letzte Maiskorn sein werde, das verbrannt und schwarz
auf dem Pfannenboden übrigbleiben wird, versetzt mich einen Moment lang in
Panik.
Jerry reißt uns nach wie vor mit. Um aufplatzen
zu können, müssen wir bereit sein, dass man uns beratend formt. Wir dürfen
nicht, so betont er, genau das Wort wählen, das uns garantiert Angst macht,
Beobachter sein. Er scheint mich direkt anzuschauen. Ich kicke meinen Notizblock
unter meinen Stuhl und setze mich aufrechter hin.
Es gibt Regeln. Die Einhaltung des Stundenplans ist entscheidend, von
Toilettenpausen wird abgeraten: selbst wenn wir nur eine Minute verpassen, ist
unsere Chance auf Transformation gefährdet. Wir werden drei bis vier Stunden am
Stück arbeiten. Während der kurzen Pausen werden wir Hausaufgaben haben. Am
frühen Abend gibt es eine Essenspause und mehr Hausaufgaben nach Ende
„Kurstages”. Mitschreiben, unverschriebene Medikamente und Alkohol sind
verboten, und wir müssen allen Vorschlägen gegenüber offen sein.
Werden wir hier in eine gefährliche Leichtgläubigkeit eingelullt? Während
unserer ersten Pause diskutieren wir in den Ecken besorgt darüber. Handelt es
sich hier um Bewusstseinsspiele? Beginnt an diesem Punkt die Gehirnwäsche? Wir
werfen Blicke über unsere Schultern, während wir zusammen flüstern, um zu sehen,
ob wir beobachtet werden. Die Entdeckung, dass wir alle dieselben Sorgen haben,
tröstet uns, glaube ich, und wir fangen wir an, uns zu entspannen. Wir beginnen,
aktive Verantwortung füreinander zu übernehmen, und eine Gemeinschaft wird
geformt.
Während der nächsten drei Tage werden wir in
einer Mischung aus Philosophien, Psychologie und religiösen Theorien
ausgebildet, die durch Lesungen aus Büchern, Theaterstücken und einer
ausführlichen Beschreibung der gesamten Handlung von Citizen Kane,
einschließlich dem Ende, veranschaulicht wird.
Die dargelegten Theorien suchen sich die besten Ideen der existentialistischen
Philosophie und der Motivationspsychologie heraus. Sie beziehen Aspekte von
Psycho-Cybernetics von Maxwell Maltz, Zen Buddhismus, Alan Watts und Freud ein.
Schatten von Abraham Maslow, Hinduismus, Dale Carnegie, Norman Vincent Peale und
P.T. Barnum huschen durch die Veranstaltung.
Wir werden ermutigt, uns auszutauschen, und, da wir bei amerikanischen
Talkshow-Moderatoren wie Oprah gelernt haben, was mit einem Podium und einer
Neurose zu tun ist, eilen die Leute zum Mikrofon, so dass Jerry ihre Geschichten
von elterlicher Vernachlässigung, sozialer Deprivation und emotionalen
Schwierigkeiten verheeren kann. Es ist nützlich, doch erfordert nun nicht gerade
ein Genie, und ich bleibe hartnäckig „ungeplatzt”. Wir sitzen seit fast 13
Stunden auf denselben harten Stühlen. Mir ist langweilig und mein Rücken tut
weh.
Noch mal zwei Stunden, bevor wir heimgehen
können, und zu der Zeit wird der letzte Zug bereits lange abgefahren sein.
Langsam werde ich ärgerlich. Ich habe den Verdacht, dass ich das bisschen
Bereitschaft, Rat anzunehmen, das ich vielleicht einmal hatte, verliere.
Am nächsten Morgen nehmen wir wieder unsere
Sitze ein. Alle in meiner Reihe haben stundenlang über ihren Hausaufgaben
gesessen. Ich dagegen habe mich bei einem Buch von P.G. Wodehouse entspannt, und
dadurch, dass ich mit meinem Freund den Kurs kritisierte. Ich fühle mich
schlecht.
Mein Tag hat schon mal besser angefangen. Ich
finde Jerrys Selbstvertrauen unerträglich, und sich rege mich maßlos darüber
auf, dass er glaubt, uns besser zu kennen als wir selber. Und dennoch muss ich
allmählich zugeben, dass er Recht haben könnte.
Diejenigen, die sich vor das Mikrofon stellen und sich beschweren, wie schwer,
hart und unfair ihr Leben ist, werden einer nach dem anderen von Jerry
fertiggemacht. Er peitscht sie durch Phasen von Wut, Tränen und Leugnen, bis sie
ihren eigenen Illusionen, Täuschungen und Erfindungen gegenüberstehen.
Jerry weiß, dass er gewonnen hat. Jetzt, da wir
Wachs in seinen Händen sind, lässt er die Bombe fallen. Für jede Beziehung, die
in die Brüche gegangen ist, liegt es an uns, die Sache richtigzustellen. Und
zwar jetzt. In der nächsten Pause. Es ist Zeit für diesen Anruf.
Er bittet um Handheben: wer wird den Anruf
machen. Ein paar wenige Hände gehen nach oben. Jerry sind das zu wenige, er sagt
uns, wir sollen das Gespräch mit den Worten: 'Ich habe dir Unrecht getan, indem
…', 'Ich nehme dir übel, dass...' oder 'Ich bereue, dass...' beginnen.
Jetzt werden mehr Hände in die Luft gestreckt und Jerry macht weiter.
Tränenreiche offene und ehrliche Gespräche finden in öffentlichen Gängen statt,
als vormals erbitterte Gefühle wie Verletztsein und gegenseitige Beschuldigungen
in wenigen kurzen Sätzen zu Versöhnung werden.
Ich mache keinen Anruf - ich bin der Meinung, dass ich niemanden habe, den ich
anrufen könnte - aber ich sehe, wie mutig und stark andere sind, um diese Anrufe
zu machen. Ich frage mich langsam, ob nun ein gesundes Selbstbewusstsein oder
tiefsitzendes Leugnen dafür verantwortlich ist, dass ich mich so stabil fühle.
Langsam drängt sich mir der Gedanke auf, dass es sich um Letzteres handeln
könnte.
Gegen Landmark wurde Anklagen erhoben, dass es sich um eine Sekte handelt, aber
davon habe ich nichts gesehen. Es wurde nicht im geringsten auf eine Trennung
von unseren Familien und Freunden hingearbeitet; vielmehr wurde uns gesagt, dass
keine Beziehung so tot sein kann, dass man sie nicht wiederbeleben könnte, keine
Liebe zu erkaltet, als dass man sie nicht wieder entfachen könne.
Ein Mädchen, das sich beklagt, dass sie zu
ihrer eigenen Mutter keine Nähe herstellen kann, erkennt, dass sie nie darüber
hinwegkam, wie sie mit ansehen musste, wie ihre Mutter sich mit allen Kräften
mühte, eine junge Familie alleine großzuziehen.
„Mit vier Jahren hatten Sie Angst vor ihrer
Mutter und haben dieses ängstliche Kind seitdem mit sich herumgetragen”, sagt
Jerry. An diesem Abend ruft sie ihre Mutter an.
„Mir war nicht einmal bewusst, was ich tat, weil dieses Gefühl so vertraut
geworden war”, sagt sie am nächsten Tag. „Erst jetzt, nachdem ich keine Angst
mehr vor ihr habe, habe ich erkannt, wie sich dies auf unser Verhältnis
ausgewirkt hatte.”
Am dritten Tag können die Leute es kaum
erwarten, ihr neu gefundenes Vertrauen ins richtige Leben hinaus zu nehmen.
Überall werden Pläne geschmiedet; Karrieren werden neu angeregt, Leben neu
überdacht. Ich wünschte, könnte daran teilnehmen, aber von ein paar nützlichen
Lebenstipps abgesehen bleibe ich außen vor. Schließlich wird mir bewusst, dass
ich das Versprechen, mich beratend formen zu lassen, nicht einhalte. Ich
beschließe, mit dem Analysieren aufzuhören und Jerry einfach zu vertrauen. Diese
Worte klingen außerordentlich aus meinem Mund: ich mache das nicht.
Als ein Halb-Eindringling glaube ich nicht,
dass ich das Recht habe, nach vorne zum Mikrofon zu gehen, aber in der nächsten
Pause bitte ich Jerry, mir zu zeigen, wie ich eine einst starke Beziehung kitten
könnte, die sich einem Hindernis gegenüber sieht.
„Wir tun anderen Unrecht, so dass wir im Recht
sein können, und Sie sind einfach gerne im Recht, nicht wahr?” sagt er. Ich
erkenne, dass seine Worte meine Sichtweise verändern werden, nicht nur, was
diese Beziehung betrifft, sondern auch andere.
Ich kämpfe mit mir und beginne vage, seine
Sichtweise zu sehen. Wenn meine Freundin das, was sie getan hat, nicht als
falsch betrachtet, dann gibt es mindestens zwei Versionen ihrer Absicht. Wenn es
zwei Interpretationen der Bedeutung eines jeden gibt, dann gibt es unter
Umständen Dutzende. Wenn es daher keine absolute Wahrheit gibt, dann sagt das,
was ich von den Absichten anderer halte, mehr über mich aus, als über die
anderen.
Ich sitze wie auf Nadeln. Mir wird klar, dass
ich endlich aufgeplatzt bin. Jetzt muss ich den Anruf machen.
„Sagen Sie ihr ganz einfach, dass Sie sie lieb
haben”, schließt Jerry und steht auf. Ich möchte nicht, dass er jetzt geht. Ich
möchte, dass er für immer bleibt und mir Rat gibt. „Ist das nicht das einzige,
das sie mit Sicherheit wissen?” fragt er. „Sagen Sie ihr einfach das,
wovon sie wissen, dass es wahr ist.” Und das tue ich. Es ist leicht, erstaunlich
leicht. Mit einem einzigen Anruf bekomme ich eine Freundschaft zurück. Sie sagt
mir, sie habe mich auch lieb. Ich weine und bin glücklich.
Zwei Tage später, nach einem vorläufigen Ausflug ins richtige Leben, kehren wir
zurück und vergleichen unsere Notizen. Ich sehe niemanden, der nicht der Meinung
ist, sein Leben habe sich verbessert.
Wir sollen nach vorne zum Mikrofon gehen und
uns mitteilen. Doug Tucker, ein 35-jähriger Whirlpool-Verkäufer aus
Stratford-upon-Avon fasst es am besten in Worte. Mit eine Größe von über 1,90 m,
rasiertem Kopf und einer Tätowierung einer knurrenden Bulldogge und der
England-Flagge auf seinem Bizeps ist er kaum einer der Mittelschicht
angehörigen Berufstätigen, die dieser Kurs angeblich anzieht.
„Wenn mir jemand, der mich vor diesem Kurs kannte, gesagt hätte, ich wäre im
gleichen Raum mit einem Haufen Leute, die klatschen und sich sagen, dass sie
sich lieben, hätte ich denen eine runtergehauen”, sagt er. „Genauso, wenn mir
irgend jemand gesagt hätte, ich würde mir über die Dinge bewusst werden, die mir
in den letzten paar Tagen klar wurden, dann hätte ich ihnen grad ins Gesicht
gelacht.”
„Dieser Kurs hat mich verändert. Und das Lustige ist, ich wusste nicht einmal,
dass ich überhaupt das Zeugs zur Transformation hatte,” sagt er lächelnd. Das
Landmark Forum besitzt keine Magie. Es ist nicht angsterregend oder
heimtückisch. Tatsächlich ist es einfacher, gesunder Menschenverstand, der in
einer Umgebung von erstaunlicher Intensität geliefert wird.
Und genau diese Intensität macht den Unterschied. Einige von uns haben unter
Umständen bereits einige dieser Wahrheiten von Freunden und Familie gesagt
bekommen, aber wir waren zu abgelenkt vom Leben und zu sehr mit unseren eigenen
Abwehrmechanismen beschäftigt, um zuzuhören.
Landmark nimmt einen vom Lebensalltag weg. Die drei Tage schaffen eine Blase von
Möglichkeiten, in der wir neue Meinungen anprobieren und mit neuen
Verhaltensmustern experimentieren konnten.
Ich weiß nicht, ob ich in Zukunft alle
Lektionen anwenden werde, auch wenn ich hoffe, dass dies der Fall sein wird. Ich
werde ganz einfach Jerrys vertrauen, als er mir versprach, dass es wie
Fahrradfahren sei: wenn wir einmal gelernt haben, die Balance zu halten,
vergessen wir dies nie mehr. Auch wenn wir immer mal wieder herunterfallen.
„Die geheimen Sieben”
Die „sieben Gebote” des Landmark Forums, mit deren Hilfe man ein
außergewöhnlicher Mensch wird:
• Frei von Stolz sein: aufhören, auf sein Recht zu pochen - auch wenn man weiß,
dass man im Recht ist.
•Stark sein: in der Kommunikation gerade heraus
sein und nehmen, was man bekommt.
• Mutig sein: seine Angst zugeben (sie nicht unbedingt loswerden) und dann
handeln.
• Friedfertig sein: die Interpretation aufgeben, dass etwas nicht stimmt.
• Charismatisch sein: aufhören zu dem versuchen,
„irgendwo hinzukommen.” Völlig erfüllt sein, in der Gegenwart zu leben.
• Einladend sein: seine neuen Möglichkeiten auf eine Art und Weise teilen, dass
sie andere berühren, bewegen und inspirieren.
• Unvernünftig sein: in Erwartungen an einen selbst und an andere, über die
eigene Meinung zu den Fähigkeiten der anderen hinaus.
-- (Auszug aus The London Observer, 13. Dezember 2003)